Von Wimmel bis Schumacher. Hamburger Stadtbaumeister von 1841–1933. Dölling und Galitz, Hamburg 2006. 27 x 20 cm 136 S., 136 Abbildungen. (Schriftenreihe des Hamburgischen Architekturarchivs, Bd. 21). Broschur mit Fadenheftung.- Ein gewaltiger Umbau der Stadt hat begonnen. Vor diesem Hintergrund entfaltet das reich bebilderte Buch die Tätigkeit der Baumeister, die das vertraute Stadtbild Hamburgs geprägt haben: von Wimmel bis Schumacher. Nach dem Großen Brand von 1842, dem ein Drittel der Stadt Hamburg zum Opfer fiel, begann mit Baudirektor Carl Ludwig Wimmel (1786-1845) und seinen klassizistischen Bauten wie der Börse oder der Prachtstraße Esplanade eine beispiellose Bautätigkeit in Hamburg. Die zweite Erneuerungswelle setzte mit dem der Renaissance verpflichteten Carl Johann Christian Zimmermann (1831-1911) ein. Das Gängeviertel wurde saniert, die Mönckebergstraße gebaut. Es entstanden Bauten wie das Museum für Kunst und Gewerbe oder die Schule Holstenglacis mit arkadenumsäumten, glasgedecktem Innenhof.- Zimmermanns junger Mitarbeiter Albert Erbe (1868-1922) leitete die Reform ein, indem er an regionale Architekturstile anknüpfte und Gebäude wie das Museum für Völkerkunde entwarf. Doch nicht er trat 1909 die Nachfolge Zimmermanns an, sondern Fritz Schumacher (1869-1947). Dessen Anspruch auf alleinige Verantwortung für den Hoch- und Städtebau in Hamburg entmachtete das Ingenieurwesen, das unter Franz Andreas Meyer (1837-1901) gewaltige Projekte wie den Bau der Speicherstadt verantwortet hatte. Die ca. 120 heute noch in Hamburg existierenden Schumacher-Bauten zeigen seinen Stilwandel zu einer sachlichen und funktionalen Reformarchitektur, die auch der Reformpädagogik Rechnung trug. Künstler wie Eduard Bargheer, Anita Rée oder Fritz Kronenberg schufen Wandfresken, Skulpturen, Reliefs und Brunnen in den neuen Schulen.
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