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Zeitschrift: PAGE Geometrische Sans Bauer Grotesk neu aufgelegt
11.03.2015 von Antje Dohmann | Lesezeit: ca. eine Minute

Nach 80 Jahren Dornröschenschlaf erwachte die Bauer Grotesk jetzt zu neuem Leben.
Zwischen 1933 und 1934 erschien in der Hamburger Schriftgießerei Trennert & Sohn die Friedrich Bauer Grotesk, benannt nach ihrem Entwerfer, dem 1863 geborenen Schriftsetzer Friedrich Bauer. Zu großer Berühmtheit brachte es die geometrische Sans, die sich mit ihrem Art-Deco-Touch an Schriften wie Futura, Kabel, Erbar und Super Grotesk anlehnt, allerdings nicht – sie geriet recht schnell in Vergessenheit.
80 Jahre später, entdeckten die jungen Designer Thomas Ackermann und Felix Bonge in der Buchdruckwerkstatt der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg die alte Type, waren Feuer und Flamme und digitalisierten sie.
Das Ergebnis ist ein sorgsam überarbeiteter und erweiterter Zeichensatz in sechs Fetten plus passende Kursive, der in der FontFont-Bibliothek unter dem Namen FF Bauer Grotesk erscheint.
Der Typograf Ferdinand Ulrich schrieb einen ausführlichen sehr lesenswerten Artikel zur Geschichte der Friedrich Bauer Grotesk und ihrer Digitalisierung, garniert mit vielen tollen historischen Abbildungen.
Außerdem gibt es noch ein sehr nettes Video zur Einführung der FF Bauer Grotesk.